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Haarverlängerungen werden von vielen angeboten. Dabei unterscheiden sich die Angebote nicht nur nach der Haarverlängerungsmethode, Qualität der Haare und Preis, sondern auch nach Ausbildung und Erfahrung der Stylistin.
Leider gibt es viele Anbieter, die keine fundierte Ausbildung in dem Bereich haben. Dabei gehört zu einer professionellen Haarverlängerung mehr als nur die Technik des Anbringens. Wichtig ist auch eine genaue Analyse des Eigenhaares der Kundin und ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem Wunschvorstellungen und Machbarkeiten genau besprochen werden sollten.
Darauf abgestimmt kann dann die Auswahl der richtigen Technik, der Strähnchendicke und auch der Mischung der Farbtöne der verschiedenen Strähnen erfolgen. Eine Herausforderung ist auch, die Strähnchen so anzubringen, daß ein gleichmäßig wirkendes Ergebnis erzielt wird, ohne daß die Bondings (Verbindungsstellen) sichtbar werden. Und ganz besondere Fähigkeiten erfordert das „Einschneiden“, damit der Übergang von Haarverlängerung und Eigenhaar möglichst unsichtbar ist.
Jemand, der Haarverlängerungen anbringt, sollte deshalb eine Friseur-Ausbildung haben und sich im Bereich Haarverlängerung spezialisiert und weitergebildet haben.
Seit dem Frühjahr 2010 gibt es auch eine staatlich anerkannten Fortbildungsprüfung zur staatlich geprüften „Stylist(in) für Haarverlängerung und Haarverdichtung". Ziel dieser Prüfung ist es nachzuweisen, daß die Stylistin in der Lage ist, fachgerecht über Haarverlängerung und Haarverdichtung zu beraten und diese dann professionell auszuführen. Die Vorbereitungslehrgänge umfassen über 200 Unterrichtsstunden und werden von Balmain Hair und Hairdreams angeboten.
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