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Im Frühjahr 2009 habe ich mich, nachdem ich in verschiedenen Foren so einiges darüber gelesen hatte und neugierig geworden war, dafür entschieden einen Termin für Wimpernextensions zu vereinbaren. Eigentlich störte mich zwar der Gedanke daran, dass die Kosten einer Erstbehandlung mit ca 140 Euro schon recht hoch waren. Und mir war bewusst, dass eine einmalige Wimpernverlängerung nur wenige Wochen halten würde, und dass ich dann vor der Enscheidung stehen würde, regelmäßig Auffüll-Termine für ca 50 -60 Euro zu machen oder der Effekt der Erstbehandlung würde ganz schnell verschwunden sein.
Aber trotzdem wollte ich so eine Wimpernverlängerung wenigstens mal ausprobieren und meine eigenen Erfahrungen damit machen Im Internet fand ich ein Wimpernstudio, das ausschließlich auf Wimpernverlängerung oder auch Wimpernextensions spezialisiert war, rief dort an, und bekam auch relativ kurzfristig einen Termin.
Zum Termin selber kam ich aufgrund einer sich verzögernden Rückfahrt von einer Geschäftsreise leider eine halbe Stunde zu spät. Nach einer kurzen Beratung durfte ich mich auf eine Liege legen. Nun wurden meine Wimpern vorsichtig von Mascara-Resten gereinigt.
Dann wurde mir der erst der Bereich unterhalb des Unterlides und dann oberhalb des Wimpernkranzes am Oberlid abgeklebt, damit sich dort kein Klebstoff festsetzen könne. Das Abkleben empfand ich als etwas unangenehm, war froh, als es dann losging und ich die Augen schließen konnte.
Die ganze Prozedur der Wimpernverlängerung dauerte knapp 2 Stunden, in denen so viel wie möglich Einzelwimpern an den unteren Ansatz meiner eigenen Wimpern geklebt wurde.. Das war ganz gut zu ertragen, auch wenn mir vom so lange auf dem Rückenliegen zum Schluß der Rücken etwas weh tat, so daß ich dann doch froh war, als es endlich vorbei war.
Vom Spiegelbild war ich erstmal nicht so begeistert, wie ich es mir erhofft hatte. Die künstlichen Wimpern kamen mir so ungewohnt lang sehr fremd, vor. Und ich fand den Look zimelich “fakig”, mochte das aber der Wimpernstylistin nicht so direkt sagen, weil sie ja total nett gewesen war und ihre Sache handwerklich sicher sehr gut gemacht hatte Der Schwung der Wimpern war beeindruckend, die Wimpern sahen auch sehr gleichmäßig aus und waren nicht verklebt.
Ich dachte, ich müsse mich vielleicht erst mal ab die neue Optik gewöhnen und eine Nacht drüber schlafen. Aber auch am nächsten Tag war ich noch nicht so richtig glücklich mit meiner Wimpernextensions. Dazu kam noch eine Art Fremdkörpergefühl. Die Wimpern und der Kleber fühlten sich für mich hart und kratzig an. Und - vielleicht auch weil ich unbewußt nicht allzu pflegsam damit umging - verlor ich schon innerhalb der ersten Tage relativ viele Wimpern. Das sah nun noch schlimmer aus vorher.
Ich fasste meinen Mut zusammen und rief im Wimpernstudio an. Eigentlich war ich kurz davor, die Wimpernstylistin zu bitten, mir die künstlichen Wimpern wieder zu entfernen, möglichst ohne dass meine Naturwimpern darunter leiden würden.
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